aktuell

Politiktest – Wie zukunftsfähig sind die Wahlprogramme?

 

Wie zukunftsfähig sind die Wahlprogramme der großen Parteien? Wir haben es getestet! Ein Team jugendlicher Experten traf sich auf Einladung von YOIS am ersten September-Wochenende in Berlin, um die Wahlprogramme der fünf großen Parteien auf Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu untersuchen. Ergebnis dieses bundesweit einzigartigen Politiktests: Keine der Parteien erfüllt, trotz deutlicher Unterschiede, in allen Bereichen die Kriterien für generationengerechte Konzepte. Dr. Astrid Klug, Vorsitzende des Parlamentarischen Beirats für Nachhaltige Entwicklung, erklärte anlässlich der Übergabe der Politiktest-Ergebnisse im Rahmen der Jahrestagung des Nachhaltigkeitsrates: „Die Kritik von YOIS an den Wahlprogrammen ist nachvollziehbar. Ich finde es gut, dass Jugendliche die Parteien so detailliert unter die Lupe nehmen.“  

Mehr dazu unter www.politiktest.de

 

 

Jugend für eine bessere Welt - Projektstudie des Internationalen Jugendparlaments

 

Das Internationale Jugendparlament (IYP), in dem auch zwei YOIS-Aktivisten involviert sind, hat mit deren Mitarbeit eine Projektstudie veröffentlicht. Fallstudien von Projekten von IYP-Aktivisten rund um die Welt wurden gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Vielfältige engagierte Projekte, um konkret die Welt zu verändern - mit Workshops, kreativen Aktionen, Kampagnen, Technologie-Plattformen. Die Studie und mehr Infos (einschließlich einer Online-Umfrage) gibt's hier.

 

 

 

Impulse für eine Welt in Balance

 

Aus Anlass des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT), der Ende Mai in Hannover stattfand, entstand das Buch "Impulse für eine Welt im Gleichgewicht", zu dem namhafte Persönlichkeiten einen Beitrag beisteuerten. Unter den mehr als 50 Autoren, die sich mit dem Thema Globalisierung auseinandergesetzt haben, finden sich: der YOIS-Beirat Ernst Ulrich von Weizsäcker, die YOIS-Aktivistin Maike Sippel, Franz Alt, Prinz El Hassan bin Talal,Benita Ferrero-Waldner, Ashok Gangadean, Ellen Kallinowski, Ervin Laszlo,Wangari Maathai, Angela Merkel, Rupert Neudeck, Yuejun Quian, Wolfgang Sachs, Guillermo Salcedo, Vandana Shiva, Heide Simonis. 45.000 Exemplaren seit Ende Mai 2005 verkauft!

Das Buch gibt's nicht im Buchhandel, sondern kann nur hier bestellt werden (Preis: 15 €).

 

 

 

YOIS-Newsletter Sommer 2005

 

Der Sommer ist da, und daher Zeit für den YOIS-Sommer-Newsletter: Was war, was ist, was wird sein? Wer sich einen Überblick über die aktuellen Geschehnisse rund um Generationengerechtigkeit und die Arbeit von YOIS machen will, der sollte sich den aktuellen Newsletter einfach hier downloaden (pdf-Format).

 

 

 

"Nachhaltigkeit und Jugend" bei www.nachhaltigkeit.at

 

Das Nachhaltigkeitsportal der österreichischen Regierung setzt in diesem Juli sein Schwerpunktthema auf "Nachhaltigkeit und Jugend". Die Verbindung zwischen Jugend und Nachhaltigkeit liegt auf der Hand. Stehen doch nichts anderes als die Handlungschancen zukünftigen Generationen im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsidee. Wenn die Jugend von heute diese Entwicklung weiterträgt, wird sie und alle weiteren Generation davon profitieren.

Das Monatsthema Juli beginnt mit dem Abstecken der Altersgrenzen: Wer ist jugendlich? Im nächsten Kapitel wird die Rolle der Jugend in der nachhaltigen Entwicklung beleuchtet, ihre Werte und ihr Interesse für umweltpolitisches Engagement. Und auch wenn eine Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten besteht, haben Jugendliche durchaus Potenzial Katalysatoren nachhaltiger Entwicklung zu sein.
Der Partizipation kommt ein hoher Stellenwert zu. Das dritte Kapitel fokussiert auf die Beteiligungsaktivitäten, die Jugendliche in unserer Gesellschaft haben. Im vierten Kapitel werden Möglichkeiten der Umsetzung, die Aspekte im Bildungsbereich, das Globale Lernen und nachhaltige Lebensstile erläutert. 

Übrigens: Auch die Arbeit von YOIS wird von dem Portal vorgestellt.
Mehr: www.nachhaltigkeit.at 

 

 

Profil! - Ansichten der Generation P

 

"Jugendliche sind faul, unpolitisch und bewirken keine Veränderungen, sondern dämmern einfach nur vor sich hin." Um diese landläufige Meinung zu widerlegen, haben junge Autorinnen und Autoren das Buch "Profil! - Ansichten der Generation P" geschrieben. Sie porträtieren dabei 14 Gleichaltrige zwischen Pop und Politik, zwischen Posen und Protest - die mit ihren Projekten unkonventionell die Welt verändert haben. Dabei wird authentisch jedes private oder professionelle "P" gezeigt. Die Autoren beschreiben anschaulich, dass die "Generation P" kaum noch wirkliche Gemeinsamkeiten hat. Sie tritt dennoch als eine Generation auf, indem sie Projekte macht statt in Strukturen zu investieren, Teams wählt statt Hierarchien, Dynamik hat statt abzuwarten…

Wichtig war den Machern des Buches, dass die portraitierten Personen etwas realisiert haben, das innovativ und nachhaltig zugleich ist. Sie wollen keine "aalglatten Übermenschen" zeigen, die in der Perfektion ihres Engagements unerreichbar sind. Sie wollen in möglichst einfachem, schlichten Stil eine zufällige Auswahl junger Menschen zeigen, die gute Ideen hatten, Mitstreiter gefunden und Projekte gestartet haben, die am Ende von Erfolg gekrönt waren. Der Leser soll auch erfahren, wo es Schwierigkeiten gab, wo Geld fehlte, wo sich Freunde zerstritten haben, wo Projekte beinahe gescheitert sind. Alles andere ist nicht glaubwürdig, denn die vielen Jugendlichen, die sich heute engagieren, machen selber die Erfahrung, dass Projekte nicht immer glatt laufen, sondern mitunter sehr lange brauchen, bis sie Effekte erzielen.

Besonders schön für YOIS: Der 21jährige Regensburger YOIS-Aktivist Wolfgang Gründinger ist ebenfalls mit einem Porträt in dem Buch vertreten. Dies zeigt, wie sehr die Arbeit von YOIS Früchte trägt und in die Politik und die Öffentlichkeit hineinwirkt. 

Das Buch ist im Kohlibri-Verlag erschienen und für 8,90 Euro zu haben. Mehr Infos unter http://www.generation-p.de 

 

 

Jugendliche wollen beim Kampf gegen Armut mitmischen

 

Strategien und Programme zur Armutsbekämpfung, für Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung sind in der Regel Sache der „großen Politik“ – Kinder und Jugendliche werden dabei nur selten eingebunden. Dabei könnten Jugendliche und junge Aktivisten viel dazu beitragen, dass der Kampf gegen Hunger, Armut, Krankheit und Analphabetentum mehr Erfolge zeigt. Dieser Überzeugung sind die jugendlichen Autoren des Berichts „Youth and the Millennium Development Goals“, den sie mit Unterstützung der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung verfasst haben.

Jeder Fünfte auf der Welt ist zwischen 15 und 24 Jahre alt. „Für die meisten davon ist die Politik der heutigen Regierungen von großer Bedeutung, weil sie darüber bestimmt, wie die Welt in den kommenden Jahrzehnten aussehen wird“, schreiben die Autoren. Sie haben für ihren Bericht drei Wochen lang 350 junge Menschen aus allen Teilen der Welt online befragt: Wo sind Jugendliche heute schon in der Entwicklungshilfe aktiv? Wie können junge Menschen vor Ort in die Umsetzung der im Jahr 2000 verabschiedeten „Millenniumsziele” eingebunden werden, die bis 2015 unter anderem eine Halbierung der Anzahl armer Menschen, eine drastische Reduzierung der Kinder- und Müttersterblichkeit und Schulbildung für alle vorsehen?

Für die Umsetzung der insgesamt acht Millenniumsziele macht der Report eine lange Liste von Vorschlägen: Projekte zur Armutskämpfung sollen beispielsweise stärker danach beurteilt werden, ob sie die Armut von Kindern und Jugendlichen lindern. Junge Aktivisten aus Nichtregierungsorganisationen sollen vor Ort gezielt eingesetzt werden - für die Aids-Aufklärung an Schulen, für Programme, die das Umweltbewusstsein schärfen oder für die Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen. Die Autoren fordern zudem mehr Mittel zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, zur Förderung des Fairen Handels und zum Ausbau von Informationstechnologien.

YOIS koordiniert die Jugendarbeit für die UN-Millenniumkampagne für Westeuropa.

Mehr im Report "Youth and the Millennium Development Goals"

 

 

YOIS-Workshop zu den Millenniumzielen bei "Berlin05" spannend gelaufen!

 

Am 10./11. Juni fand in Berlin ein YOIS-Workshop zu den Millenniumzielen (UNO-Ziele zur Bekämpfung von Armut) statt, davon auch ein Teil in englischer Sprache mit Aktivisten aus Afrika. In einer UNO-Simulation erfuhren die Jugendlichen in spannender Weise, wie es ist, als Politiker und Staatenlenker seine "nationalen Interessen" vorn anzustellen und über Armutsbekämpfung zu verhandeln. Der Workshop fand im Rahmen des vom Bundesjugendministerium, dem Bundesjugendring und der Bundeszentrale für politische Bildung organisierten "Berlin05"-Festivals statt, das den Abschluss für die Jugendpartizipations-Kampagne Projekt P" bildete. Hier der Bericht des YOIS-Aktivisten Andreas May inkl. Fotos.

 

 

YOIS startet durch beim Kirchentag

 

YOIS war sehr stark beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover vertreten:

  • In Anwesenheit der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai plädierte die frühere YOIS-Bundesvorsitzende Maike Sippel einen Global Marshall Plan und eine ökosoziale Marktwirtschaft, um die Umwelt zu schützen und die nicht auf Dauer aufrechtzuerhaltende Spaltung der Welt zu überwinden. Sie forderte den anwesenden Bundeskanzler Gerhard Schröder auf, die Chance der gleichzeitigen EU- und G8-Präsidentschaft Deutschlands im nächsten Jahr zu nutzen, um eine solche ökosoziale Marktwirtschaft voranzubringen. Spontan erhob sich der Bundeskanzler von seinem Platz und gab der YOIS-Aktivistin die Hand. Die Podiumsdiskussion in einer von über 2000 Zuhörern überfüllten Halle wurde live auf Phönix übertragen.
  • Vor rund 1500 Zuhörern stritten sich der YOIS-Bayern-Vorsitzende Wolfgang Gründinger und sein Bochumer YOIS-Kollege Fabian Johr mit der BUND-Chefin Angelika Zahrnt und dem niedersächsischen Umwelt-Staatssekretär Christian Eberle zum Thema "Kredite auf die Zukunft: Verzocken wir heute das Morgen?" Die YOIS-Aktivisten mahnten: "Wir müssen in 30 Jahren ausbaden, was heute entschieden wird", und forderten einen radikalen Wechsel zu 100% erneuerbarer Energie. Das Präsidium des Kirchentages wertete die Veranstaltung als eine der herausragendsten des Kirchentages. Außerdem berichtete die "Hannover Neue Presse" ausführlich auf Seite 3.
  • Bei zahlreichen Gelegenheiten sprachen die YOIS-Beiräte Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher vor tausenden Besuchern.
  • Die von YOIS mitorganisierten Podiumsreihen zu den Themen "Wie wollen wir leben?" und "Wie sollen wir handeln?" - insgesamt sechs Podiumsdiskussionen u.a. zu den Themen Rente, Arbeit, Familie - waren ein voller Erfolg.

 

Deutsche Nachhaltigkeitspolitik im Interview

 

Wie kam es zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, welche Erfolge wurden zwischen 2002 und 2004 erzielt und wie kann nachhaltige Entwicklung international an Bedeutung gewinnen? Zu diesen Fragen nimmt Staatssekretär Frank Walter Steinmeier, Chef des Bundeskanzleramtes, in einem Interview auf den Webseiten der Bundesregierung Stellung. Darin betont er, dass die deutsche Nachhaltigkeitspolitik bislang "keine Wunder" erzielen konnte, insbesondere aber Fortschritte im Energiesektor und bei der Ressourceneffizienz vorweisen kann. International, so Steinmeier, müsse Deutschland weiterhin "Impuls gebend wirken" und dazu beitragen, dass auf globale Probleme nachhaltige Lösungen gefunden werden. Das Interview mit Frank Walter Steinmeier gibt's hier.

 

 

Kritik am Nachhaltigkeits-Fortschrittsbericht der Bundesregierung

 

Die drei deutschen Umweltverbände BUND, Nabu und DNR sind enttäuscht vom ersten „Fortschrittsbericht“ zur Nachhaltigkeitsstrategie, mit dem die Bundesregierung im vergangenen November eine Bilanz ihrer Nachhaltigkeitspolitik der Jahre 2002 bis 2004 zog. „Der Bericht ist zu sehr an Wachstum und Effizienz orientiert“, schreiben die Verbände in einer jetzt veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme. Die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und die Grenzen des Wachstums würden nicht ausreichend problematisiert.

Insbesondere bemängeln die Verbände, dass der Bericht den Ausblick auf die folgenden Jahre bescheidener hält als vorgesehen. Ursprünglich hatte die Bundesregierung bereits für den November 2004 geplant, die nächsten Schwerpunkte ihrer Tätigkeit - Bildung, Biodiversität und nachhaltige Finanzpolitik waren im Gespräch – festzulegen. Der Bericht lasse offen, kritisieren die Autoren, „welche Schritte die Regierung mit den gesellschaftlichen Akteuren bis 2006 und darüber hinaus erreichen will und wo auf diesem Weg Schwierigkeiten zu erwarten sind.“ Eine verbindliche Ankündigung der künftigen Schwerpunktthemen sei aber eine wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche Diskussion in den kommenden zwei Jahren.

Dagegen habe die Bundesregierung in Detailfragen einige Anregungen der Umweltschützer aufgegriffen, betonen die Verbände. So sei das Thema Konsum und Lebensstile gestärkt und in den Ausblick für 2006 aufgenommen worden. Auch die Debatte um den hohen Flächenverbrauch in Deutschland hätte dazu geführt, dass die Bundesregierung diesem Thema im Fortschrittsbericht mehr Gewicht einräumt. (Quelle: Nachhaltigkeitsrat)

 

 

Britischer Nachhaltigkeitsrat soll "Watchdog" werden

 

Mit der Überarbeitung der britischen Nachhaltigkeitsstrategie stärkt Premierminister Tony Blair den nationalen Rat für nachhaltige Entwicklung, die „Sustainable Development Commission“ (SDC). Die Kommission wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um im Wesentlichen die Regierung zu beraten und die Nachhaltigkeitsdebatte im Land kritisch zu begleiten. Damit entsprach die SDC in Zusammensetzung und Aufgabenstellung in etwa dem deutschen Nachhaltigkeitsrat. In Zukunft soll sie die Leistungen der Regierung zur nachhaltigen Entwicklung unabhängig überprüfen und dafür Sorge tragen, dass die Zusagen der neuen Strategie auch umgesetzt werden. „Wir wollen die Kapazitäten der SDC ausbauen, um sicherzustellen, dass die einzelnen Ministerien in ihrer alltäglichen Politik ökonomische, soziale und ökologische Aspekte besser integrieren”, formuliert die Regierung in der Nachhaltigkeitsstrategie „Securing the future“. Die Kommission soll zu einem „Wachhund“ werden, erhält einen eigenen Direktor und zusätzliche Ressourcen. In ihrer überarbeiteten Strategie nennt die Regierung rund 250 einzelne Maßnahmen und Aktionen, mit der sie die Entwicklung in Großbritannien zukunftsverträglicher gestalten will. Aus der britischen Commission ist zur Zeit zu hören, dass intensiv über die Machbarkeit dieser neuen Aufgabe nachgedacht wird. (Quelle: Nachhaltigkeitsrat)

 

 

YOIS-Hochschulgruppe Regensburg gegründet

 

Die erste YOIS-Hochschulgruppe wurde zum Sommersemester 2005 an der Uni Regensburg aus der Taufe gehoben. Erste Aktionen der bayerischen YOIS'ler sind die Erstellung eines Hintergrundpapiers zum Thema Studiengebühren und ein Vortrag des YOIS-Beirats Prof. Franz Josef Radermacher zum Thema "Globalisierung und Nachhaltigkeit". 

Kontakt: Charlotte Siegerstetter

 

 

Studie zur Begrenzung der Staatsverschuldung

 

Nach den Ankündigungen der letzten Woche, dass 49 überwiegend jüngere Abgeordnete einen Antrag auf grundgesetzliche Verankerung von Generationengerechtigkeit in den Bundestag einbringen werden, sieht die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen eine Reform als "sehr wahrscheinlich" an. Das ist ein Ergebnis einer Studie "Generationengerechtigkeit in der Finanzverfassung", welche die Stiftung veröffentlicht hat. Im ersten Teil der Studie wird ein Eindruck von den Problemen und Ursachen der öffentlichen Verschuldung vermittelt, während im zweiten Teil mögliche Ansätze zur Lösung des Staatsschuldenproblems behandelt werden. Drei (verfassungs-)rechtliche Ansätze werden zunächst dargestellt und dann auf ihre Kon­for­mität mit
Grundsätzen der Staatsorganisation, auf ihre Praktikabilität sowie auf Um­setzungschancen untersucht.

Mehr: www.srzg.de/studie.html

 

 

Endlager Spielplatz? Jugendbündnis Zukunftsenergie startet Ökostrom-Kampagne

 

Ein sonniger Tag im April. Ein idyllischer Spielplatz  mitten in Berlin. Saubere Schaukeln, liebevoll aufgestellte Parkbänke, die Sonne. Doch etwas stimmt nicht an der Idylle. Auf der Suche nach einem geeigneten Endlager rollen Wissenschaftler  in Schutzanzügen  Atomfässer auf den Spielplatz. Jugendliche  hatten anlässlich des 19. Jahrestags der Tschernobylkatastrophe den Platz in das Jahr 1986 zurückversetzt. Damit starten  sie eine Kampagne  für Ökostrom und gegen Atomstrom. „Vor 19 Jahren explodierte der 4. Reaktorblock des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine und löste damit die größte Katastrophe des nuklearen Zeitalters aus. Ich durfte als Kind nicht mehr draußen spielen, verstrahltes Milchpulver versetzte die Eltern in der ganzen Umgebung in Angst - und doch spielen Atomkraftwerke auch heute noch eine große Rolle in der Energiepolitik“, berichtet Uwe Holzhammer vom Jugendbündnis Zukunftsenergie.

Das Jugendbündnis Zukunftsenergie, an dem YOIS führend beteiligt ist, startete deshalb an diesem Wochenende die bundesweite Kampagne „Zeig´ was du hast“ zum Thema Ökostromwechsel. Dabei werden ein Jahr lang in ganz Deutschland Jugendliche von Jugendlichen über die Thematik informiert und zur aktiven Beteiligung an einer ökologischen Energiewende angespornt.  Als Schirmherrin begleitet Margareta Wolf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium die Kampagne der Jugendlichen. Bei der Ökostromkampagne sollen möglichst viele Menschen zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie gebracht werden. Das bedeutet konkret: Wir wollen junge Menschen in Deutschland davon überzeugen, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln und sich zum Energiesparen zu verpflichten.

Mehr dazu unter www.zukunftsenergie.org und in der Pressemitteilung des Umweltministeriums