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Das A-Team für Deutschland!

 

Katharina Peisker

Ich wurde am 26. März 1974 in Karlsruhe geboren. Dort ging ich zur Schule, und dort begann ich auch, nach einem einjährigen Aufenthalt als Au-pair-Mädchen in Paris, im Herbst 1994 mein Architekturstudium. Schwerpunkte dabei legte ich neben dem Entwerfen in Baugeschichte und Denkmalpflege. Meine Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Sonderforschungsbereich 315 "Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke" der Universität Karlsruhe und die Teilnahme an drei Grabungskampagnen in Troia/Türkei haben mir viele praktische Erfahrungen in diesen Bereichen vermittelt. Vor meinem Diplom im Sommer 2001 studierte ich ein Jahr an der EPF Lausanne/Schweiz und ein Semester an der Universität Stuttgart. Seit Februar 2002 arbeite ich im Forschungsprojekt "Kaiserpfalz Ingelheim", einer Mittelalter-Ausgrabung. Ich beschäftige mich mit der Neugestaltung des Grabungsgeländes, das nach Abschluss der archäologischen Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, und betreue im Augenblick die laufenden Grabungen vor Ort. Neben dem Planen in historischem Kontext hat mich so bei meiner ersten Arbeitsstelle ein alter Kinderwunsch wieder eingeholt, nämlich der, Archäologin zu werden.

Meine Neugier auf neue Länder, Menschen, ihre Architektur und Sprache zieht mich immer wieder weg aus Deutschland. Um mich an einem fremden Ort zu Hause zu fühlen, ist eines ganz wichtig: eine Ballettschule. Ich tanze seit meinem 9. Lebensjahr, hauptsächlich klassisch, aber auch modern oder Hip-Hop. Meine Auslandsaufenthalte gehören zu den wertvollsten Erfahrungen in meinem Leben. Das Schöne daran ist: Sie verbinden mich jedes Mal enger mit Deutschland und meiner Muttersprache.

Über die Sprachen und über Maike entstand mein erster Kontakt zu YOIS. In meiner Bewerbungszeit habe ich die Homepage des momentan größten YOIS-Projekts Proday ins Französische übersetzt und mich so auch zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Ein nächstes Projekt war die Broschüre, die die auf der Homepage gesammelten Wünsche der Kinder und Jugendlichen aus aller Welt, in viele Sprachen übersetzt, an die Teilnehmer der Rio+10-Konferenz in Johannesburg weitergibt. Begeistert an dieser Arbeit hat mich zum Einen das Thema, zum anderen das Team. Und das Gefühl, gemeinsam mit dieser Arbeit etwas bewegen zu können, wovon mich immer wieder die Reaktionen der Schulen überzeugen, die am Projekttag teilgenommen haben. Seit Juli 2002 kann ich mich im Vorstand aktiv am weiteren Weg von YOIS beteiligen. Viel Arbeit, die sich lohnt!

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Tobias Kemnitzer

Meine erste Begegnung mit YOIS war 2003. Es war Sommer, es war unendlich heiß und der Politiktest Bayern stand an. Die Veranstaltung hatte ihren ganz eigenen Charme: Diskussionen bis tief in die Nacht, konzentriertes Arbeiten an den Parteiprogrammen am nächsten Morgen, chaotisch, aber irgendwie doch gut organisiert,  inhaltlich kompetent und dennoch idealistisch die Rechte der Jugend einfordernd.

Das hat mich überzeugt, vor allem, die Chance gleich mitzumachen. Den Politiktest zur Europawahl 2004 durfte ich als Mitglied des Vorstandes mitorganisieren. Diese Offenheit zeichnet für mich YOIS aus, außerdem der Mut zur Veränderung, die Möglichkeit unkonventionelle Mittel einzusetzen, aber gleichzeitig, inhaltlich kompetent Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Leider reicht Idealismus nicht aus, gute Ideen müssen auch finanziert werden. Deshalb bin ich im neuen A-Team für Fundraising zuständig. Außerdem werde ich inhaltlich an dem Themenschwerpunkt „Zukunftsfähige Demokratie“ mitarbeiten.

Diese Aufgaben ergänzen sich perfekt zu meiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (www.srzg.de). Studiert habe ich Politikwissenschaften und Geschichte in Leipzig und Bologna. Zur Zeit plane ich außerdem meine Dissertation im Themenfeld „Vergleichende Generationengeschichte und Jugendbewegungen“.

Hier ist meine Vision: YOIS als ein neues Generationenprojekt, als eine Jugendbewegung für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit der angeblich so unpolitischen Jugend zu begreifen und zu etablieren. Einzige, kleine Schwierigkeit dabei:  Wir müssen nur noch ein paar mehr werden...

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Andreas May

Am 11. April 1978 in Lübeck, wuchs ich im benachbarten Ratzeburg auf. Von 1994 bis zum Abi war ich Co-Trainer in meinem Judo-Verein und wirkte in dessen Vorstand mit. Nach dem Wehrdienst in Bad Segeberg nahm ich im Herbst 1998 mein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf. Von August 2000 bis März 2004 war ich als HiWi am Lehrstuhl für Politik tätig und kümmerte mich vor allem um europapolitische Fragen. Als mir die Wirtschaft nicht mehr interessierte, entschied ich mich für einen Wechsel zu den Politikwissenschaftlern.

In der Zwischenzeit, von Januar bis März 2004, absolvierte ich ein Praktikum bei YOIS Deutschland in Hamburg, wobei ich auch für die Stiftung Weltvertrag arbeitete. Zunächst völlig unbedarft in Sachen Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit und nur am Konzept des Politiktestes interessiert, konnte ich mich bald für die Ziele sowohl von YOIS als auch dem Global Marshall Plan begeistern. Seit April 2004 arbeite ich ehrenamtlich für beide NGO’s und repräsentiere sie – mehr oder weniger professionell – bei Veranstaltungen im Berliner Raum. Seit November 2004 bin ich im Vorstand von YOIS Deutschland und YOIS Europe für die Finanzen zuständig.

Derzeit studiere ich an der Universität Potsdam Politikwissenschaften und beschäftige mich dabei vor allem mit Policy-Analyse und Internationaler Politik.

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Karsten Wenzlaff

Karsten, 23 Jahre alt, studiert Philosophy & Economics in Bayreuth. Er war Mitglied im International Youth Parliament (2000-2004), ist ehemaliger Bundesgeschäftsführer der BundesschülerInnenvertretung, Mitglied im Vorstand von AEGEE Bayreuth und SPD-Kandidat für das Europa-Parlament. Er wurde vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung beim Wettbewerb "Blick auf morgen" ausgezeichnet. Als jüngster Kandidat der SPD für das Europaparlament war er auch schon zu Sabine Christiansen eingeladen. Er ist Mitglied im Juso-Bezirksvorstand Oberfranken und Sprecherrat des Studentischen Konvents an der Uni Bayreuth. Karsten ist außerdem Präsident von YOIS Europe.

“Being in politics is like being a football coach. You have to be smart enough to understand the game, and dumb enough to think it's important.“ (Eugene McCarthy)  

Zuständig für: Bayreuth, Europa

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Pascal Renaud

Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Karlsruhe. Derzeit absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und wohne daher in Oberursel nahe Frankfurt/Main.

Wie verbessere ich die Welt? Das ist eine Frage, die wohl schon immer in meinem Kopf herumspuckt. Einmal mit offenen Augen in die Welt geblickt, entdeckt man auch ganz viele Dinge, die man tun kann: Sich um die Umwelt kümmern und andere darüber informieren, im Weltladen mitarbeiten, Demonstrationen für den Frieden (gegen den Krieg) organisieren, Brillen für die Menschen in Afghanistan sammeln, an Schülerplanspielen zu den Vereinten Nationen teilnehmen, nach Den Haag zu einer THIMUN Youth Assembly oder nach Barcelona zu einem World Youth Festival fahren, in Marokko an einem Weltjugendkongress mitwirken, Schülertage „Eine Welt“ organisieren, ein World Youth Citizens Netzwerk aufbauen oder sich eben bei YOIS engagieren.

Als stellvertretender Vorsitzender von YOIS Hessen halte ich in Oberursel die Stellung und plane einen Jugendwettbewerb „Wie werde ich Bundeskanzler/in“, bei dem junge Menschen unter 18 Jahren bis Juni 2006 eine eigene Wahlkampagne gestalten können. Die Sieger werden nach Berlin eingeladen und beim YOIS- Politiktest zur, dann unmittelbar bevorstehenden, Bundestagswahl geehrt. Ihre Beiträge (Rede, Plakat, Programm) werden natürlich einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Was die Leute wohl denken werden, wenn neben Schröder, Merkel und Co auch Plakate von Parteien Unterachtzehnjähriger die Straßen Berlins säumen?

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Fabian Johr

[Lebenslauf]

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Zacharias Ziegelhöfer

Zacha, geboren in München und aufgewachsen in Nürnberg, ist nun nach Konstanz umgesiedelt, wo er Politik- und Verwaltungswissenschaft studiert. Er hat Praktika bei Clickon Media und bei Kontext Public Relations hinter sich und ist freier Mitarbeiter bei den Nürnberger Nachrichten. 2004 war er ein halbes Jahr in Johannesburg, um bei der Equality Unit der South African Human Rights Commission zu arbeiten. Zacha wurde ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. In seiner Freizeit spielt er China-Schach und nahm bereits an der europäischen Meisterschaft teil.

Zuständig für:

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Michel Vette

Geboren im verschlafenen Städtchen Bünde in Ostwestfalen habe ich die ersten 19 Jahre meines Lebens im kleinen Preußisch Oldendorf verbracht. Nach bestandenen Abitur an der Gesamtschule Rödinghausen begann ich das Studium „Philosophy&Economics“ zum WS04/05 an der Universität Bayreuth.

Seit frühester Jugend an politischen Zusammenhängen und gesellschaftlichem Wandel interessiert und entschlossen selber zu handeln bin ich seit 2002 im Infoscoutnetzwerk tätig und versuche auf regionaler sowie auf Bundesebene überparteiliche Jugendbeteiligung zu stärken.

Im Rahmen eines Infoscout-Einsatz auf den Jugendmedientagen 2003 traf ich das erste mal mit YOIS Mitgliedern zusammen. Sehr schnell ließ ich mich zur Teilnahme an der „Rally of Youth 2003 “ motivieren.

Überzeugt von der Bedeutung der Themen „Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit“ sehe ich YOIS als große Chance für junge Menschen Verantwortung für die Zukunft wahrzunehmen ohne einer Partei beizutreten.
Genau diese Überparteilichkeit ist für mich von allergrößter Bedeutung, da häufig Partizipation von Bürgern im Keim durch politische Bevormundung erstickt wird.

 

Wolfgang Gründinger

Wolfgang hat sich als „Anwalt der Jugend“ (E.U. von Weizsäcker) einen Namen gemacht. Er prägte mit seinem gleichnamigen Buch den Begriff des „Öko-Realismus“, womit er zugleich zum jüngsten Sachbuchautor der Republik avancierte, und ist Mitautor der Bücher „Nachhaltigkeit als Reformprinzip“ und „Handbuch Generationengerechtigkeit“. Er war drei Jahre lang im Bundesvorstand von YOIS Deutschland, war  1st Vice President von YOIS Europe und war Arbeitskreisleiter beid er Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Er nahm an zahlreichen Konferenzen teil, u.a. der Internationalen Renewables-Konferenz in Bonn 2004, dem Weltklimagipfel 2001 in Bonn und dem Weltnachhaltigkeitsgipfel in Johannesburg 2002, wo er vor 30 laufenden Fernsehkameras verhaftet wurde. Er wirkte an der Gründung der Stiftung Weltvertrag mit und arbeitet seit Ende 2003 an der Global Marshall Plan Initiative mit. Außerdem wurde er 2004 zum Mitglied des International Youth Parliament ernannt. Er ist Mitglied in der Koordinationsgruppe des Jugendbündnis Zukunftsenergie, Mitglied im Jugendkomitee des Bundesumweltministers und Mitglied der Projektleitung des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Nachdem er seinen Zivi am Jugendamt Tirschenreuth beendet hat, studiert der 20-jährige Juso nun Politikwissenschaft und Soziologie in Regensburg.

Zuständig für: Bayern, Politiktest, Inhalt (Grundlagen der Generationengerechtigkeit, Umwelt/Energie, Rente, Staatsfinanzen, Globalisierung)

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