Unsere Ehemaligen

Tobias Kemnitzer

Tobias Kemnitzer


Meine erste Begegnung mit YOIS war 2003. Es war Sommer, es war unendlich heiß und der Politiktest Bayern stand an. Die Veranstaltung hatte ihren ganz eigenen Charme: Diskussionen bis tief in die Nacht, konzentriertes Arbeiten an den Parteiprogrammen am nächsten Morgen, chaotisch, aber irgendwie doch gut organisiert, inhaltlich kompetent und dennoch idealistisch die Rechte der Jugend einfordernd.

Das hat mich überzeugt, vor allem, die Chance gleich mitzumachen. Den Politiktest zur Europawahl 2004 durfte ich als Mitglied des Vorstandes mitorganisieren. Diese Offenheit zeichnet für mich YOIS aus, außerdem der Mut zur Veränderung, die Möglichkeit unkonventionelle Mittel einzusetzen, aber gleichzeitig, inhaltlich kompetent Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Leider reicht Idealismus nicht aus, gute Ideen müssen auch finanziert werden. Deshalb bin ich im neuen A-Team für Fundraising zuständig. Außerdem werde ich inhaltlich an dem Themenschwerpunkt „Zukunftsfähige Demokratie“ mitarbeiten.

Diese Aufgaben ergänzen sich perfekt zu meiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (www.srzg.de). Studiert habe ich Politikwissenschaften und Geschichte in Leipzig und Bologna. Zur Zeit plane ich außerdem meine Dissertation im Themenfeld „Vergleichende Generationengeschichte und Jugendbewegungen“.

Hier ist meine Vision: YOIS als ein neues Generationenprojekt, als eine Jugendbewegung für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit der angeblich so unpolitischen Jugend zu begreifen und zu etablieren. Einzige, kleine Schwierigkeit dabei: Wir müssen nur noch ein paar mehr werden...

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Pascal Renaud

Pascal Renaud


Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Karlsruhe. Derzeit absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und wohne daher in Oberursel nahe Frankfurt/Main.

Wie verbessere ich die Welt? Das ist eine Frage, die wohl schon immer in meinem Kopf herumspuckt. Einmal mit offenen Augen in die Welt geblickt, entdeckt man auch ganz viele Dinge, die man tun kann: Sich um die Umwelt kümmern und andere darüber informieren, im Weltladen mitarbeiten, Demonstrationen für den Frieden (gegen den Krieg) organisieren, Brillen für die Menschen in Afghanistan sammeln, an Schülerplanspielen zu den Vereinten Nationen teilnehmen, nach Den Haag zu einer THIMUN Youth Assembly oder nach Barcelona zu einem World Youth Festival fahren, in Marokko an einem Weltjugendkongress mitwirken, Schülertage „Eine Welt“ organisieren, ein World Youth Citizens Netzwerk aufbauen oder sich eben bei YOIS engagieren.

Als stellvertretender Vorsitzender von YOIS Hessen halte ich in Oberursel die Stellung und plane einen Jugendwettbewerb „Wie werde ich Bundeskanzler/in“, bei dem junge Menschen unter 18 Jahren bis Juni 2006 eine eigene Wahlkampagne gestalten können. Die Sieger werden nach Berlin eingeladen und beim YOIS- Politiktest zur, dann unmittelbar bevorstehenden, Bundestagswahl geehrt. Ihre Beiträge (Rede, Plakat, Programm) werden natürlich einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Was die Leute wohl denken werden, wenn neben Schröder, Merkel und Co auch Plakate von Parteien Unterachtzehnjähriger die Straßen Berlins säumen?

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Katharina Peisker

Katharina Peisker


Ich wurde am 26. März 1974 in Karlsruhe geboren. Dort ging ich zur Schule, und dort begann ich auch, nach einem einjährigen Aufenthalt als Au-pair-Mädchen in Paris, im Herbst 1994 mein Architekturstudium. Schwerpunkte dabei legte ich neben dem Entwerfen in Baugeschichte und Denkmalpflege. Meine Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Sonderforschungsbereich 315 "Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke" der Universität Karlsruhe und die Teilnahme an drei Grabungskampagnen in Troia/Türkei haben mir viele praktische Erfahrungen in diesen Bereichen vermittelt. Vor meinem Diplom im Sommer 2001 studierte ich ein Jahr an der EPF Lausanne/Schweiz und ein Semester an der Universität Stuttgart. Seit Februar 2002 arbeite ich im Forschungsprojekt "Kaiserpfalz Ingelheim", einer Mittelalter-Ausgrabung. Ich beschäftige mich mit der Neugestaltung des Grabungsgeländes, das nach Abschluss der archäologischen Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, und betreue im Augenblick die laufenden Grabungen vor Ort. Neben dem Planen in historischem Kontext hat mich so bei meiner ersten Arbeitsstelle ein alter Kinderwunsch wieder eingeholt, nämlich der, Archäologin zu werden.

Meine Neugier auf neue Länder, Menschen, ihre Architektur und Sprache zieht mich immer wieder weg aus Deutschland. Um mich an einem fremden Ort zu Hause zu fühlen, ist eines ganz wichtig: eine Ballettschule. Ich tanze seit meinem 9. Lebensjahr, hauptsächlich klassisch, aber auch modern oder Hip-Hop. Meine Auslandsaufenthalte gehören zu den wertvollsten Erfahrungen in meinem Leben. Das Schöne daran ist: Sie verbinden mich jedes Mal enger mit Deutschland und meiner Muttersprache.

Über die Sprachen und über Maike entstand mein erster Kontakt zu YOIS. In meiner Bewerbungszeit habe ich die Homepage des momentan größten YOIS-Projekts Proday ins Französische übersetzt und mich so auch zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Ein nächstes Projekt war die Broschüre, die die auf der Homepage gesammelten Wünsche der Kinder und Jugendlichen aus aller Welt, in viele Sprachen übersetzt, an die Teilnehmer der Rio+10-Konferenz in Johannesburg weitergibt. Begeistert an dieser Arbeit hat mich zum Einen das Thema, zum anderen das Team. Und das Gefühl, gemeinsam mit dieser Arbeit etwas bewegen zu können, wovon mich immer wieder die Reaktionen der Schulen überzeugen, die am Projekttag teilgenommen haben. Seit Juli 2002 kann ich mich im Vorstand aktiv am weiteren Weg von YOIS beteiligen. Viel Arbeit, die sich lohnt!

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Martin Viehöver


I was born in 1974 in one of the most attractive cities in Germany: Cologne. Since school I am interested in politics and got active first in party politics. I was a member of the student parliament and chairman of the Young Ecologists (Junge Öko-logen e.V.). In 1997 I participated in the establishment of the Foundation for the Rights of Future Generations (FRFG). Especially through the work in the FRFG it became clear to me that one needs a social con-sensus for the goal of sustainability. Therefore I decided to concentrate my political work on non-partisan activities. I developed the idea to found YOIS out of the FRFG because I criticized the structural restrictions we had in a foundation. Why a European association? I see a big potential in the closer cooperation inside Europe: to learn from each other and to set a common framework for the society. Europe could that way become a pioneer in reaching sustainability and intergenerational justice.

My main points of interest lie in the areas of ecological as well as financial sustainability and in the participation of young people in the democracy. In my spare time I love to dance, bike and snowboard.

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Fabian Johr

Fabian Johr


Ist 20 Lenze jung, hat nach dem Abitur Reisen unternommen, Praktika absolviert und dann einen Freiwilligendienst bei der SRzG begonnen, anschließend geht's voraussichtlich nach Nepal.
"Die Flöhe und die Wanzen gehören auch zum Ganzen." Goethe

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Torge Hamkens


Torge Hamkens studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Köln und Genf mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht. Danach Arbeit an einer völkerrechtlichen Dissertation am Max-Planck-Institut für ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Bis November 2004 Juristisches Referendariat in Potsdam, unter anderem mit Stationen im Arbeitsstab Globale Fragen des Auswärtigen Amtes und bei einem Beratungsunternehmen im Bereich Public Affairs & Government Relations in Brüssel. Mitgründer und von Januar 2002 bis Juni 2005 stellv. Vorstandsvorsitzender der Stiftung Weltvertrag in Hamburg. Seit März 2005 Tätigkeit als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin. Teilnehmer des Canadian-German Young Leaders Forum. Organisation zahlreicher Seminare, Konferenzen sowie Vorträge im In- und Ausland. 2004 Mitherausgeber der Publikation "Lust auf Zukunft - Kommunikation für eine nachhaltige Globalisierung"

 

Thomas Dreiling


Geboren und aufgewachsen in Osnabrück, hat es mich nach dem Abitur nach Bamberg verschlagen, wo gerade dabei bin, mein Studium der Soziologie mit den Schwerpunkten "Sozialwissenschaftliche Europastudien" und "Europäische und Internationale Politik" abzuschließen. Nebenbei bin ich HiWi am Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft. Ein Jahr lang habe ich Norwegen studiert. Mit meinen 26 Jahren interessiere mich nicht mehr nur
für Sport und Reisen, sondern auch dafür, wie das Deutschland und die Welt, in der meine Kinder mal aufwachsen und leben werden, aussehen wird. Deswegen halte ich Themen wie Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit für äußerst wichtig. Und deswegen habe ich auch im Sommer 2003 ein Praktikum bei der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen gemacht. Über die SRzG bin ich mit YOIS in Kontakt gekommen. Auch wenn unsere erste Begegnung einigermaßen holprig war, glaube ich, dass unsere Beziehung doch noch intensiv und langlebig werden könnte.
Zuletzt habe ich ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kambodscha gemacht.

 

Axel Bergt


Ich bin über Roteract/Rotary in Verbindung mit der SRZG gekommen Ich habe schon vor ca. 7 Jahren an einigen Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Entwicklung teilgenommen und war insbesondere durch das Engagement von Prof. Radermacher fasziniert worden. Er ist ja auch eine der Schnittmengen von SRZG und Rotary.
Nachhaltigkeit und damit auch Generationengerechtigkeit ist mir nicht nur aus Verantwortungsgefühl gegenüber meinem Sohn (3 Jahre) wichtig, sondern ich denke auch für jeden einzelnen heute lässt sich die Lebensqualität durch ein nachhaltigeres Gesellschaftsmodell verbessern. Beruflich bin ich im Marketing und Vertrieb von Industriechemikalien für ein französisches Unternehmen tätig.